Stückwerkstatt Schimmert

Willkommen

Die Stückwerkstatt

Aktuell

Angebote

Projekte

Bilder

Presse

Kontakt

 

 

 

Kabale und Liebe

KABALE UND LIEBE

Wiederaufnahme ab Herbst 2010

HUGO VON TRIMBERG

Uraufführung: 6. März 2010

GRINDBARTS HINTERHALT

Wiederaufnahme: Januar 2010

 

_____________________________________________________________________________________________

 

 

 

 

KABALE UND LIEBE

nach Friedrich Schiller

Fassung: Stückwerkstatt Schimmert

 

Voraussichtlicher Spieltermin: Herbst 2010

 

Luise und Ferdinand sind tot. Beladen mit zwei grauen Kisten, in denen ihre tragische Vergangenheit steckt, treffen sie sich im Irgendwo. Ihre große Liebe hat den Kabalen und Intrigen einer Übel wollenden Umwelt nicht standgehalten.

Die Schuldfrage zieht Ferdinand und Luise in den Strudel ihrer Lebensgeschichte hinein. Streitlustiger, als man es gerade Vergifteten vielleicht zutrauen würde, machen sie die Rechnung auf mit den Haupt- und Nebenfiguren ihres Unglücks, mit den Repräsentanten ihrer auseinander driftenden Gesellschaft, mit ihren Vätern, miteinander. Die Abrechnung erfolgt mit der grausamen Ehrlichkeit, zu der nur die große Liebe fähig ist, die bis zum letzten Atemzug kämpft und hofft.

 

 

Sie können „Kabale und Liebe“ als Gastspiel buchen.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Kontakt

 

Zur Inszenierung:

Spieldauer: 80 Minuten

2 Personen (1 D, 1 H)

1 Akt ohne Pause

 

 

 

Die Inszenierung möchte insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene ab etwa 14 Jahren ansprechen. Deshalb hebt die für dafür erarbeitete Textfassung den Aspekt des Generationenkonfliktes deutlich hervor. Die Inszenierung stellt die These auf, dass die Protagonisten selbst einen großen Teil der Schuld an ihrem Untergang tragen, weil sie nicht bereit waren, sich von den Leitbildern ihrer Väter zu emanzipieren und damit ihr Handeln selbst zu bestimmen und zu verantworten. An den entscheidenden Wendpunkten fallen Ferdinand und Luise jedoch jeweils in ihr spezifisches, familiär und gesellschaftlich bestimmtes Verhaltensmuster zurück. Ferdinand plant den radikalen Bruch mit dem eigenen, zutiefst verabscheuten Umfeld, als dessen Inbegriff er seinen Vater sieht. Aber genau mit den skrupellosen Methoden seines Vaters will er sich die finanziellen Mittel aneignen, die seinen Ausbruch finanziell weich abfedern sollen. Luise entscheidet sich gegen ihre „wahre“ Liebe und möchte in letzter Konsequenz lieber auf ihre Selbstbestimmung verzichten, als den Vater zu enttäuschen.

 

Die Fassung bedient sich einer Rahmenhandlung, die nach dem Tod Ferdinands und Luises einsetzt und das eigentliche Geschehen zur Retrospektive werden lässt. Mit der Erinnerung beginnt das Spiel um die Schuldfrage, bei dem die Protagonisten sich auch alle anderen Figuren aneignen. Da führt Luise als sirenenhafte Lady Milford Ferdinand vor Augen, wie seine Treue ins Wanken geriet. Oder Ferdinand wird zum selbstgefälligen Miller, Luises geliebtem, „gutem“ Vater, der seine Tochter patriarchalisch fest im Griff hat und dem potentiellen Schwiegersohn von Anfang an keine Chance lässt. Der Aspekt der „Schuldfrage“ wird zum zentralen Thema. Trotz des anfänglichen Wollens auf beiden Seiten, eine Erklärung zu finden, vielleicht sogar eine Lösung scheitern sie erneut. Die vergebene Chance, durch das gemeinsame Aufarbeiten des tragischen Geschehens zu einer Erkenntnis zu gelangen, endet erneut in Streit und beidseitigem Unverständnis – eine Einladung ans Publikum, sich selbst mit den Fragen nach Verantwortung und Selbstbestimmung auseinanderzusetzen.

 

Die Aktualität des Schiller’schen Dramas findet die Inszenierung in dieser Thematik. Deshalb belässt die Ausstattung das Geschehen im historischen Zusammenhang. Ausdrucksweise und Grammatik des Schiller’schen Originals wurden nur an manchen Stellen moderat dem heutigen Sprachgebrauch angenähert.

 

Bühne und Kostüme:

Die Bühne ist ein großer, leerer Raum, die Zwischenwelt, in der Ferdinand und Luise sich begegnen. Sie bringen jeweils eine große Reisekiste mit, die ihre „Vergangenheit“ enthält: Kostümversatzteile und Requisiten. Beides zitiert die Entstehungszeit des Stückes. Mit dieser Ausstattung bestreiten die Darsteller die komplette Inszenierung.

 

____________________________________________________________________________________________

zum Seitenanfang

 

 

 

 

 

 

Hugo von Trimberg - Der fränkische Robin Hood

Ein amüsantes Mittelalterspektakel mit 4-Gänge-Menü, Sektempfang und Vagantenmusik

 

Uraufführung / Premiere am 6. März 2010 im Bootshaus im Hain, Bamberg

 

Anno Domini 1247: In den undurchdringlichen Wäldern Frankens gärt das finstere Mittelalter. Der liebreizenden Agnes von Trimberg droht ein hartes Schicksal: Sie soll den eitlen Herrn Goldsack, Vogt von Halberstadt, heiraten. Doch der ausgefuchste Klosterschüler Hugo will sich seine Liebste nicht rauben lassen. Gemeinsam mit Agnes und dem Spielmann Zaunkönig nimmt er den schier aussichtslosen Kampf gegen den prunksüchtigen Bischof und die verderbte Obrigkeit auf. Dabei stehen den drei Geächteten allein Sankt Gangolfs Heiliges Knöchelein und der geheimnisvolle Bamberger Reiter zur Seite…

 

 

Kai S. Guenzel, Dorothea Schreiber, Adam Jaskolka (v.l.)

Für weitere Fotos klicken Sie bitte auf das Bild.

 

DANKE UNSEREM PUBLIKUM!

 

Wir bedanken uns bei allen Gästen, die unser Publikum waren.

Die einstimmig positiven Resonanzen lassen uns über eine Wiederaufnahme nachdenken. Aus produktionstechnischen Gründen kann diese aber frühestens im Jahr 2011 stattfinden.

 

Das 4-Gänge-Menü finden Sie hier

 

Die Radio-Werbung:

Der Rundfunk-Kommentar:

Im Bootshaus, der beliebten Event-Wirtschaft am Rande des Bamberger Hains, erwartet Sie ein vergnügliches Mittelalterdinner für Abenteurer und Genießer! Schmausen Sie ein Vier-Gänge-Festmahl an der Tafel Bischof Manegolds und tauchen Sie ein in die Welt der Ritter und Vaganten. Seien Sie zu Gast in der Epoche, die bis heute das Gesicht der Weltkulturerbe-Stadt Bamberg prägt! Überraschen Sie Ihre Familie, Freunde und Kollegen mit einem ungewöhnlichen Geschenk! Erleben Sie ein Schauspiel voller Witz, Spannung und Musik: die kuriose Geschichte des Magisters Hugo von Trimberg, wie sie sich (fast) genau so zugetragen hat...

 

Die Vaganten und ihre Darsteller:

 

Adam Jaskolka als

Der pfiffige Hugo von Trimberg

Sein Drang nach Freiheit und Gerechtigkeit beschert ihm die große Liebe und den tödlichen Bannspruch des unfrommen Bischofs Manegold.

 

 

Dorothea Schreiber als

Die liebliche Agnes von Trimberg

Sie bricht aus dem goldenen Käfig ihres machtgierigen Vaters aus

und beweist schlagkräftig Mut und Entschlossenheit.

 

 

Kai S. Guenzel als

Bardolfo der Zaunkönig, der verwegene Spielmann

Als alter Hase im Vagantengeschäft hilft der lebenslustige Tausendsassa seinen

gejagten Freunden aus mancher Patsche und ist immer bereit für ein gewagtes Tänzchen

mit der verderbten Obrigkeit.

 

 

Johann Pfeiffer als

Kunz Klampf

Dem talentierten, aber mittellosen Musikus ist ständig

der Büttel auf den Fersen.

 

____________________________________________________________________________________________

zum Seitenanfang

 

 

 

 

 

 

GRINDBARTS HINTERHALT 

Der Piratenkönig und das geheimnisvolle Schicksal seiner Tochter Mariabella.

 

Käpt’n Grindbart lädt Sie und die Piratenschaft der frankaribischen See zum Vier-Gänge-Menü samt Sektempfang. Erleben Sie das erfolgreiche Seeräuberspektakel wieder im Bootshaus im Hain, Bambergs beliebtem Eventlokal am Ufer der Regnitz!

 

 

Für weitere Fotos klicken Sie bitte auf das Bild.

 

DANKE UNSEREM PUBLIKUM!

 

Wir bedanken uns bei allen Gästen,

die in den Jahren 2008 bis 2010 unser Publikum waren.

Nach mehreren Wiederaufnahmen ist der Vorhang für diese

Produktion nun endgültig gefallen. Doch es gibt einen Trost: Freuen Sie sich auf "HUGO VON TRIMBERG", eine weitere

Produktion aus der Stückwerkstatt Schimmert ab März 2010!

 

Das 4-Gänge-Menü finden Sie hier

Die Radio-Werbung hören Sie hier:

Die Geschichte:

Was ist eine Seekarte mit geheimen Routen schon wert, wenn einem das einzige Kind abhanden gekommen ist? Samuel Grindbart war einst der mächtigste Pirat der frankaribischen See, doch seine schöne Tochter Mariebella verschwand vor drei Jahren in der Hitze eines Seegefechts auf geheimnisvolle Weise. Seine Gesundheit und sein Vermögen hat er ruiniert, um die tragische Geschichte aufzuklären – bislang ohne Erfolg. Krank und vom Schicksal gebeugt, reicht der listige Grindbart seinen ehemaligen Feinden die Hand zum Frieden. Er hat sie zu einem Festmahl eingeladen und fordert sie dabei zum Wettstreit heraus: Der Beste soll die legendäre Seekarte erben und der neue König der Piraten werden. Erst als Grindbarts Falle zugeschnappt ist, wird allen klar, dass es in Wirklichkeit von Anfang an um Mariabella geht.

 

 

Die Piraten und ihre Darsteller:

 

Samuel Grindbart

König der Piraten, charmanter Gastgeber und gefährlicher Stratege

 

Dank der legendären Karte der frankaribischen Inselwelt verteidigt er seit Jahrzehnten seine herausragende Stellung. Das Seeräuberleben hat ihn gezeichnet, doch vor allem die verhängnisvolle Nacht in der Haifischbucht, als er seinen größten Schatz verlor: seine Tochter, die bezaubernde Mariabella. Grindbarts Großzügigkeit zu seinen Gästen kennt kein Maß, ebenso wie der Rachedurst gegen seine Feinde.

Kai S. Guenzel

 

 

 

 

Die Bleiche Kora

Die temperamentvolle Grande Dame und Gegenspielerin Grindbarts

 

Mit Hilfe ihrer Energie und ihres Überlebenswillens behauptet sie sich souverän als Chefin an Bord der „Kormoran“. Ihr Schlangendolch ist genauso gefürchtet wie ihr kehliges Lachen – darüber hinaus stehen ihr all die übrigen Waffen der Frau zur Verfügung. Koras wunder Punkt ist das Zerwürfnis mit ihrem Sohn Johann. Durch seinen Verrat in der Haifischbucht scheiterte ein weiteres Mal der Versuch, in den Besitz der Karte ihres Erzfeindes Grindbart zu gelangen.

Dorothea Schreiber

 

 

 

 

Orlando Rollmops

Der lebenslustige Mann von Welt, der allem gut Geformten und Wohlschmeckendem überaus zugeneigt ist

 

 

 

Er profitierte vom Ableben seines tyrannischen Bruders Ringo in der Haifischbucht-Nacht. Mit der Übernahme des Kommandos auf der „Silbernen Sardine“ wurde er endlich als vollwertiges Mitglied in den illustren Kreis der Piratenkapitäne aufgenommen – denkt er.

Stephan Bach

 

 

 

 

 

Johann Waghals

Der jugendliche Abenteurer, dem keine Festungsmauer zu hoch, keine Schatzinsel zu weit und kein Sturmwind zu stark ist

 

Seit den Ereignissen in der Haifischbucht hat Johann sich als Kapitän des „Seefalken“ endgültig aus dem Schatten seiner dominanten Mutter gelöst und sorgt mit seinen tollkühnen Kaperfahrten für Furore. Seine überschäumende Lebensfreude und sein aufbrausendes Temperament machen ihn zum Liebling der Damenwelt.

Martin Lehnert

 

 

 

 

 

Der stumme Camouflage

Der treue Freund des jungen Waghals, dessen Aufmerksamkeit

nichts entgeht

 

 

 

Trotz seines Handicaps greift er mit kühler Entschlossenheit ein, wenn die Situation es erfordert. Er ist als Steuermann Johanns rechte Hand und der einzige, der dessen Übermut zügeln kann. Da er am liebsten aus dem Hintergrund agiert, sollte man sich besser vor ihm in Acht nehmen.

Ute Wernicke

 

 

____________________________________________________________________________________________

zum Seitenanfang